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Grundthemen der Holländischen Katechismus - H.A. Mourits - książka wyd. 1968

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Opis

Der Holländische Katechismus (eigentlich De nieuwe katechismus, 1966) wurde im Auftrag der römisch-katholischen Bischöfe der Niederlande durch das Höhere Katechetische Institut Nijmegen mit vielen anderen Mitarbeitern erarbeitet und erhielt die kirchliche Druckerlaubnis (Imprimatur) durch Bernardus Kardinal Alfrink am 1. März 1966.

Der von niederländischen Theologen konzipierte Katechismus, der auf Deutsch 1968 mit dem Titel Glaubensverkündigung für Erwachsene erschien, wollte, von einer Analyse der Situation des Menschen ausgehend, den überlieferten Glauben in neuer Sprache zum Ausdruck bringen. Er markierte den Beginn der so genannten „Nachkonziliaren Krise“ der römisch-katholischen Kirche, die sich vor allem in der starken Polarisierung in der an die Veröffentlichung anschließenden kontroversen Diskussion manifestierte.

Nach Auffassung einer eigens zusammengestellten Kardinalskommission enthielt der neue Katechismus jedoch schwerwiegende Irrtümer, vor allem in der Christologie, Ekklesiologie und Eschatologie.

Der deutschen Ausgabe wurden deswegen als „Ergänzung“ Änderungen aufgrund der Erklärung der Kardinalskommission über den Neuen Katechismus beigefügt.

Die liberale Richtung hat längst völlig alternative Theologien entwickelt, während die Römische Kurie seit 1985 den Weltkatechismus erarbeiten ließ (erschienen 1992, Kompendium 2005). Ursprünglich vor allem als Muster für regionale Katechismen vorgesehen, wurden die diversen Übersetzungen ein publizistischer Dauererfolg.

Nicht zuletzt alarmiert durch den Holländischen Katechismus rief Papst Paul VI. im Jahr 1967 ein „Jahr des Glaubens“ aus (im Gedenken an die 1900. Wiederkehr der Martyrien Petri und Pauli), das er am 30. Juni 1968 mit einem feierlichen Credo des Gottesvolkesabschloss, dessen Verbindlichkeit für die Kirche sich aus der Tatsache ergibt, das dieses Glaubensbekenntnis zugleich als Motu proprio in den Akten des Apostolischen Stuhls veröffentlicht wurde. Nicht nur der französische Journalist Jean d'Hospital bewertete dieses Credo als die eigentliche, lehramtliche Antwort auf den „Neuen Katechismus“.